Ulrike Seim betreut das Pferdemanagement bei der R+V Versicherung. Foto: privat Experten im Fokus / Partner

von Christine Felsinger/GWP

Wenn zwei Koppelkollegen sich streiten oder eine Kolik-Operation nötig ist, geht es zunächst darum, dass Pferde schnell wieder gesund werden. Doch meist noch vorher kommt die Rechnung für die medizinische Behandlung ins Haus. Und die ist bei Schäden rund ums Pferd oft höher, als das Polster auf dem Reiterkonto es puffern kann.

Am häufigsten: Tierhalterhaftpflicht- und OP-Kostenversicherung

Diplom-Agraringenieurin Ulrike Seim, die sich beim GWP-Partner „R+V Versicherung“ um das Pferdemanagement kümmert, kennt die Nöte der Pferdebesitzer in solchen Schadensfällen. Deshalb entwickelt sie zusammen mit ihren Kollegen Versicherungsmodelle, die in der Praxis zuverlässig greifen: Die Tierhalterhaftpflichtversicherung (die zwingend jeder Pferdebesitzer braucht) und die Operationskostenversicherung sind die am häufigsten abgeschlossenen Pferdeversicherungen bei der R+V.

Wir sind selbst Reiter und verstehen die Probleme bei Unfall oder Krankheit

Ulrike Seim verweist auf die lange Historie und Erfahrung der R+V Versicherung beim Thema Pferd, denn unter deren genossenschaftlichem Dach befindet sich auch die Vereinigte Tierversicherung (VTV) – 1875 gegründet, somit der älteste und bis heute größte Spezialversicherer in Sachen Pferd, der deshalb auch mit allen relevanten deutschen Pferdeverbänden kooperiert.

„Viele Pferdehalter kümmern sich heute intensiv um das Wohl ihrer Tiere und sorgen auch vor, damit im Notfall auch teure medizinische Betreuung möglich ist“, beobachtet Ulrike Seim. „Das merken wir an der Zahl der Abschlüsse gerade bei der Operationskostenversicherung. Es sind vor allem Freizeitreiter mit ein bis zwei Pferden, die diese abschließen. Und gar nicht die besonders Reichen, sondern eher jene, die sich ihr Pferd vom Mund abgespart haben und sich kein neues leisten könnten, wenn sie es zum Beispiel durch eine Kolik verlieren würden.“

Forschung für die Praxis: elementar für Versicherungen

Mehr Forschung, weniger Notfälle: Weil die beste Versicherung immer noch die ist, die gar nicht zum Einsatz kommen muss, findet sie es auch wichtig, als GWP-Partner die Pferdeforschung in Deutschland zu unterstützen: „Forschung für die Praxis, gerade zu den Themen Pferdehaltung, Verhalten und Pferdefütterung ist für uns als Versicherer elementar. Denn je mehr fundiertes Pferdewissen an möglichst viele Reiter herangetragen werden kann, desto weniger passiert im Umgang mit dem Pferd.“

Was braucht das Pferd, um gesund zu bleiben? Wie betreibt der Reiter Risikominimierung beim Füttern und Trainieren? Von solchen Fragen hängt es ab, ob Schäden am Pferd oder vom Pferd ins Unbezahlbare steigen oder verkraftbar für alle bleiben: fürs Pferd, für den Pferdebesitzer und für den Pferdeversicherer. Ulrike Seim weiß um die Probleme gerade in Pferdehaltung und -fütterung, denn sie schrieb ihre Diplomarbeit über Stallsysteme und Pferdeverhalten und besitzt selbst eine inzwischen betagte Stute, die aufgrund eines früheren Reheschubs spezielle Fütterung braucht.

Es ist schon erschreckend zu sehen, dass es immer noch viele Reiter gibt, die ihrem Pferd keinen Auslauf gönnen und kaum Heu, aber viele Körner füttern

Das beobachtet die Pferdemanagerin mit Sorge, und es ist natürlich weder im Sinne des Pferdes noch im Sinne des Versicherers. Denn genau diese falsche Fütterung lässt die Zahl der Koliken steigen. „Deshalb ist es wichtig, die Reiter und Pferdehalter immer wieder auf den aktuellen Stand zu bringen“, so Seim. „Wir tragen weiterhin gerne als Partner dazu bei, dass die GWP hier Forschungs- und Aufklärungsarbeit in der deutschen Reiterszene leistet.“

Kontakt zum GWP-Partner

R+V Allgemeine Versicherung AG
Raiffeisenplatz 1
65189 Wiesbaden
Tel.: 0611-533-9662
Fax: 0611-533-779662
Ulrike.Seim@ruv.de
www.ruv.de

 


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