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Satzung

der

„Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft

um das Pferd e.V. (GWP)“

 

  


 

§ 1

Name, Rechtsform und Sitz des Vereins

 

 (1) Der Verein führt den Namen:

 „Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft um das Pferd e.V. (GWP)"

2) Er soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht Göttingen eingetragen werden. Nach seiner Eintragung führt er den Zusatz e.V.

(3) Sitz des Vereins ist Göttingen.

§ 2

Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr des Vereins ist mit dem Kalenderjahr identisch.

 

§ 3

Zweck des Vereins

 

(1) Zweck des Vereins ist die bundesweite Förderung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis auf dem Gebiet der Züchtung, Ernährung und Haltung des Pferdes.

 (2) Der Satzungszweck wird in Zusammenarbeit mit den Bundes- und Landesministerien, deren nachgeordneten Behörden, landwirtschaftlichen Organisationen, Verbänden sowie mit allen am Pferd interessierten Unternehmen verwirklicht durch

a. Unterstützung wissenschaftlicher Arbeiten aus dem Bereich der Zucht, Ernährung und Haltung von Pferden;

b. Förderung von Studenten und Doktoranden in ihrer Ausbildung, vor

    allem im Spezialgebiet der Pferdezucht, -ernährung und -haltung;

c. Förderung von Vortragsveranstaltungen, in denen über den Stand von wissenschaftlichen

    Arbeiten sowie über neue Aufgaben und Probleme der Praxis berichtet

    wird;

d. Förderung der Veröffentlichung von Forschungsergebnissen;

e. Organisation von und Beihilfen zu Besichtigungen von Einrichtungen der Pferdezucht;

f. Unterstützung wissenschaftlicher Institute, die auf dem Gebiet der Pferdezucht, -ernäh­rung und -haltung arbeiten, hinsichtlich der Verbesserung der Forschungseinrichtungen;

(3) Die für die Erfüllung dieser Aufgaben nötigen Geldmittel werden vom Verein durch die regelmäßigen Jahresbeiträge der Mitglieder und Spenden aufgebracht.

  

§ 4

 Gemeinnützigkeit

 (1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

(2) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

§ 5

Mitgliedschaft

 (1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden, die ein besonderes Interesse am Pferd hat, sofern sie aufgrund dieser Satzung ihren Beitritt erklärt und der Beitritt durch den Vorstand angenommen wird.

(2) Die Höhe der Jahresbeiträge ist grundsätzlich dem freien Ermessen der Mitglieder überlassen. Die Mitgliederversammlung kann auf Vorschlag des Vorstandes einen Mindestjahresbeitrag beschließen. Für die ersten zwei Jahre nach der Gründung des Vereins gelten folgende Mindestjahresbeiträge:

 

    a. für natürliche Personen                                             DM   50,--

 

    b. für juristische Personen, insbes. Vereine             DM 100,--

 

    c. für Wirtschaftsunternehmen                                      DM 250,--

 

(3) Die Mitgliedsbeiträge sind erstmalig innerhalb von 14 Tagen nach erfolgter Aufnahme, im übrigen im Januar eines jeden Jahres zu entrichten. Die Quittung des gezahlten Mitgliedsbeitrages gilt als Mitgliedskarte.

 (4) Die Mitgliedschaft kann nur zum Schluss eines jeden Kalenderjahres aufgrund schriftlicher, unter Wahrung einer halbjährlichen Kündigungsfrist an den Verein zu richtender Erklärung gekündigt werden.

  

§ 6

Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

                            a. der Vorstand

                            b. die Mitgliederversammlung.

 

 § 7

Vorstand

 (1) Der Vorstand besteht aus

                             a. dem Vorsitzenden

                            b. dem stellvertretenden Vorsitzenden

                            c. zwei weiteren Vorstandsmitgliedern

(2) Der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende sind berechtigt, und zwar jeder für sich allein, den Verein nach außen hin zu vertreten (§ 26 BGB).

(3) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Er bleibt bis zur Neu- bzw. Wiederwahl im Amt. Wiederwahl ist zulässig.

(4) Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins nach Maßgabe dieser Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Hierzu zählen insbesondere:

a. Auswahl der zu fördernden Projekte bzw. Personen

b. Festlegung von Art und Umfang der Förderung

c. Förderung von Fortbildungs- und anderen Veranstaltungen

(5) Zu Sitzungen des Vorstandes lädt der Vorsitzende bzw. stellvertretende Vorsitzende schriftlich unter Angabe der Beratungsgegenstände mit einer Frist von 14 Tagen ein. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder zu einer vom Vorsitzenden, im Verhinderungsfall vom stellvertretenden Vorsitzenden, einberufenen Sitzung zusammengetreten sind. Die zur laufenden Führung der Geschäfte erforderlichen Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefaßt, bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.

(6) Der Vorstand kann Ausschüsse für besondere Aufgaben berufen, soweit dies notwendig ist, und bestimmt Art und Umfang ihrer Aufgaben. Die Bestellung erfolgt höchstens für die Dauer der Amtsperiode des Vorstandes. Eine Abberufung durch den Vorstand ist jederzeit möglich.

(7) Der Vorstand kann für die Durchführung der laufenden Geschäfte Aufgaben auf ehrenamtlich tätige oder angestellte dritte Personen übertragen. Art und Umfang der Aufgaben und Befugnisse sind schriftlich festzulegen.

(8) Zur Beratung und Unterstützung des Vorsitzenden bei der Führung des Vereins kann der Vorsitzende die Vorstandsmitglieder zu Sitzungen des Vorstandes einberufen. Jedes Vorstandsmitglied ist berechtigt, die Aufnahme von Erklärungen in die über die Vorstandssitzung anzufertigende Niederschrift zu verlangen. Die Niederschriften über die Sitzungen des Vorstandes sind vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter und dem Protokollführer zu unterzeichnen.

(9) Über die Art der Aufwandsentschädigung für die Tätigkeit der Vorstandsmitglieder entscheidet die Mitgliederversammlung. Aufwendungen der Vorstandsmitglieder können auf Antrag gemäß Vorstandsbeschluß unter Maßgabe des Beschlusses der Mitgliederversammlung erstattet werden.

 

§ 8

Mitgliederversammlung

  (1) Die Mitgliederversammlung hat mindestens einmal in jedem Geschäftsjahr (Kalenderjahr) stattzufinden. Ihre Einberufung durch den Vorsitzenden muß mindestens vier Wochen vorher durch schriftliche Mitteilung unter Angabe der Tagesordnung erfolgen.

(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muß innerhalb von zwei Wochen durch den Vorsitzenden einberufen werden, wenn ein Drittel der am 1. Januar des laufenden Geschäftsjahres vorhandenen Mitglieder schriftlich unter Angabe der Beratungs-gegenstände dies beantragt oder wenn das Interesse des Vereins dies erfordert.

(3) Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:

a. Entgegennahme des Jahresberichtes über das abgelaufene Geschäftsjahr (Kalenderjahr)

b. Abnahme der Jahresabrechnung (Kassenbericht) und Erteilung der Entlastung des 

    Vorstandes nach Verlesung des Berichtes der Rechnungsprüfer

c. Festlegung von Mindestjahresbeiträgen der Mitglieder

d. Bewilligung außerordentlicher Ausgaben

e. Bewilligung der Art der Aufwandsentschädigung der Vorstandsmitglieder

f. Wahl von zwei Rechnungsprüfern zur Prüfung der nächsten Jahresabrechnung und der

    Kassenführung

g. Wahl des Vorstandes des Vereins nach Maßgabe des § 7 Abs. 1 und 3

h. Satzungsänderungen

(4) Jedes Mitglied hat Sitz und Stimme in der Mitgliederversammlung. Es kann sich durch ein anderes Mitglied vertreten lassen, doch darf ein Vertreter nicht mehr als ein Mitglied vertreten. Juristische Personen bezeichnen eine natürliche Person, die ihre Rechte in der Mitgliederversammlung wahrnimmt.

(5) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlußfähig.

(6) Bei Abstimmungen und Wahlhandlungen in der Mitgliederversammlung entscheidet, wenn nichts anderes bestimmt ist, die einfache Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Im Falle der Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende, bei Wahlen ist ein weiterer Wahlgang (geheim) erforderlich.

(7) Beschlüsse der Mitgliederversammlung über Satzungsänderungen sowie über die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder.

(8) Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in einfacher Schriftform im Protokollbuch des Vereins niedergeschrieben und sind vom Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter und dem Protokollführer gegenzuzeichnen.

 

§ 9

Ehrenmitglieder

Die Mitgliederversammlung kann auf Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern Personen ernennen, die sich hervorragende Verdienste um den Verein erworben haben. Ehrenvorsitzende und Ehrenmitglieder haben alle Rechte der Vereinsmitglieder ohne deren Pflichten.

 

§ 10

Auflösung des Vereins

 (1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder erfolgen.

(2) Im Fall der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Deutsche Reiterliche Vereinigung, Bereich Zucht, die es unmittelbar und ausschließlich für Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Pferdezucht zu verwenden hat.

 

§ 11

Ermächtigung

Der Vorstand ist ermächtigt, Satzungsänderungen zu beschließen, sofern das vom Finanzamt wegen Anerkennung der Gemeinnützigkeit oder vom Registergericht als Voraussetzung für die Eintragung in das Vereinsregister gefordert wird.

 

Göttingen, den 25. September 1995

 

 

Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft um das Pferd e.V.