Home
Ziele und Aufgaben
Wir über uns
Veranstaltungen
Mitteilungen
Förderpreis
Bewerbungen
Arbeiten 2016
Preisträger 2016
ehem. Preisträger
Forschungsförderung
Forschungsergebnisse
Mitgliedschaft
Links
Gästebuch
Kontakt
Sitemap
Impressum


 

 

GWP-Förderpreis 2015 

 

v.l.n.r. : Dr. Günter Hommerich, Ulrike Seim (beide R+V/VTV-Versicherungen), Dr. Stephanie Heinecke, Prof.Dr. Uta König v. Borstel (GWP-Vorstand), Verena Hauschildt, Hendrik Fiegel (Juror), Philipp Klingbeil, Sigmund Friedrich (FN-Verlag), Jessica Werner, Katja Sieberg, Dr.Ludwig Christmann, Dr. Astrid v. Velsen (beide GWP-Vorstand)                           Foto: FN

 

 

 

Im Rahmen der FN Jahrestagungen 2015 in Fulda hat die Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft um das Pferd (GWP) die GWP Förderpreise 2015 verliehen.

 

Mit dem GWP Förderpreis werden die besten Dissertationen, Masterarbeiten und Bachelorarbeiten ausgezeichnet, die zum Thema Pferd von deutschen Studenten oder an deutschen Hochschulen geschrieben wurden.

 

Vor zahlreichen Führungspersönlichkeiten des deutschen Pferdesports und der Pferdezucht nahm die Münchnerin Stefanie Heinecke den GWP Förderpreis 2015 für die beste Dissertation entgegen.

Am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig- Maximilians-Universität München schrieb sie ihre sehr umfangreiche Arbeit mit dem Titel „Fit fürs Fernsehen? Die Medialisierung des Spitzensports als Kampf um Gold und Sendezeit“. Sie verglich sechs Sportarten, darunter den Dressursport, und untersuchte, wie diese sich an das Medium Fernsehen anpassten, um mehr Sendezeit zu erhalten und dadurch die Popularität der jeweiligen Sportart zu steigern. Mit Sicherheit ein sehr aktuelles Thema. Als Vertreter der Bewertungskommission gab Hendrik Fiegel zu jeder Arbeit einen kurzen Kommentar ab. ,,Stephanie Heinecke hat eine sehr umfangreiche Arbeit geschrieben, die von allen Juroren an die erste Stelle gesetzt wurde. Wie der Sport sich den geänderten Anforderungen der Gesellschaft - hier den Medien - anpassen muss, wird praxisverwertbar dargestellt“, so Fiegel.

 

Ebenfalls prämiert wurde die Dissertation von Verena Hauschildt, die an der Abteilung Ökologie der Nutztierhaltung der Georg – August – Universität Göttingen geschrieben wurde. Der Titel der englisch geschriebenen Arbeit: „Behavioural synchronization and its determinants in horses (Equus caballus) and sheep (Ovis aries).“ Sie untersuchte die Synchronisation des Verhaltens und deren Ursachen beim Pferd und beim Schaf.

Beide Dissertationen waren an ihren jeweiligen Instituten mit 1,0 (Summa cum Laude) bewertet worden!

Bei den Masterarbeiten wurde die Siegerarbeit ebenfalls zu einem Thema geschrieben, das in der deutschen Pferdezucht zur Zeit sehr aktuell ist: Philipp Klingbeil, aus Wolfhagen bei Kassel stammend, untersuchte die „lineare Beschreibung beim Trakehner Pferd“ am Departement für Nutztierwissenschaften an der Georg - August - Universität Göttingen. Mit dieser Arbeit begleitete Klingbeil die Einführung der linearen Beschreibung beim Trakehner Verband. „Die Arbeit enthält sehr umfangreiche Analysen, die alle Aspekte der linearen Beschreibung umfassen. Die Ergebnisse sind sehr gut für die Praxis verwendbar,“ so der Juror Fiegel

 

An den zweiten Platz gesetzt wurde eine Arbeit, die von Jessica Werner (Schorndorf) am Institut für Agrartechnik der Universität Hohenheim geschrieben wurde. Der Titel: „Machbarkeitsstudie zur Nutzung eines für Rinder entwickelten sensorbasierten Erfassungssystems zur Aufzeichnung des Kaufverhaltens bei Pferden.“ Hierbei gab es eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit dem Schweizer Nationalgestüt, wo die Daten gesammelt wurden.

 

Der dritte Platz bei den Masterarbeiten ging an Verena Frank aus Wurmsham bei Landshut. An der TU München, Wissenschaftszentrum Weihenstephan, untersuchte sie „Verhaltensweisen von Pferden im Kontext Wohlbefinden, Stress und Leiden in der Gruppenhaltung.“

 

Eine sehr überzeugende, praxisorientierte Siegerarbeit gab es auch in der Kategorie „Bachelor“. An der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen schrieb Katja Sieberg, die aus Schleswig-Holstein stammt, eine umfangreiche Arbeit mit dem Titel „Konzeption des Projektes „Kinder ans Pferd - Pferdetag für Kindergärten“ in Baden-Württemberg“.

Der Reitsport steht im Wettbewerb zu anderen Sportarten und Freizeitbeschäftigungen. Da sind pfiffige Ideen gefragt, wie die Menschen zum Pferd gebracht werden können. Solche Ideen liefert diese Arbeit. Sie beschreibt schlüssig, wie Projekttage zu dem Thema Pferd in Kindergärten gestaltet werden können. Entsprechend beeindruckt zeigte sich die Jury: „Hier wird eines der wichtigsten Themen für die Zukunft von Zucht und Sport musterhaft bearbeitet. Eine sehr aufwändige und akribische Arbeit mit guten Beispielen und Hinweisen auf die Dinge, die weitere Anwender beachten müssen.“

 

Auch die zweitplatzierte Bachelor-Arbeit wurde aus Nürtingen eingereicht. Melanie Steinbach, in Jena geboren, untersuchte „die Anforderungen der breitensportlichen Reiter an ihre Pferde.“

 

Der dritte Platz ging an Wietje Nolte, aus Mecklenburg stammend. Sie machte ihren Bachelor an der Hochschule van Hall Larenstein im holländischen Wageningen. Der Titel ihrer in Englisch geschriebenen Abschlussarbeit: „An inventory of the botanical composition of continously grazed horse pastures in Mecklenburg-West Pomerania in relation to stock density.“

 An unterschiedlichen Standorten in Mecklenburg-Vorpommern untersuchte die Autorin, wie sich unterschiedliche Besatzdichten auf die botanische Zusammensetzung von Pferdeweiden auswirken.

 

Zusammenfassungen aller zum GWP Förderpreis 2015 eingereichten Arbeiten gibt es auf

www.pferd-forschung.de.

 

Für die prämierten Arbeiten gab es Geldpreise in einer Gesamthöhe von 2700 Euro sowie wertvolle Sachpreise. Ermöglicht wurde dies durch die Unterstützung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, des FN-Verlags sowie der Firmen R+V/VTV, Derby Spezialfutter und HIT Aktivstall.

 

 

 

 

Die Preisträger der GWP-Förderpreise 2015 v.l.n.r: Dr. Stephanie Heinecke (Dissertation), Philipp Klingbeil (Master), Katja Sieberg (Bachelor)

Foto: FN

 

 

 

 

 

GWP-Förderpreise 2014

 

 

               Mit freundlicher Unterstützung der R+V, Derby sowie HIT Aktivstall

 

                                     

 

Celle. Die Verleihung des GWP-Förderpreises ist in der Zwischenzeit zu einem festen Bestandteil der FN-Tagungen geworden. Mit diesem Preis prämiiert die Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft um das Pferd alljährlich die besten Bachelor- und Masterarbeiten sowie Dissertationen, die an deutschen Hochschulen oder von deutschen Studenten im Ausland erstellt worden sind.

 

Die GWP Preisträgerinnen mit Vetretern der Sponsoren und des GWP-Vorstandes

 

Eine Win-Win-Situation für beide Seiten: Die Praxis erhält einen Überblick über die Themen, die in der Wissenschaft erforscht werden, und für die Preisträger ist es ein besonderes Erlebnis, vor den führenden Köpfen des deutschen Reitsports und der deutschen Pferdezucht ausgezeichnet zu werden.

Die Königsdisziplin ist die Sparte ‚Dissertationen‘. Hier ging der GWP-Förderpreis an Dr. Patricia Graf, die aus dem schwäbischen Rudersberg stammt. Sie promovierte zu dem Thema „Akzeptanz und Eignung von Temperamenttests zur Integration in Pferdezuchtprogramme unter Berücksichtigung genetischer Parameter“ an der Georg-August-Universität Göttingen. In ihrer Arbeit greift sie ein wichtiges Thema auf, bei dem in der Praxis dringender Handlungsbedarf besteht: Die Bewertung des Interieurs im Rahmen von Leistungsprüfungen. Ihre Arbeit überzeugte die Jury durch eine beeindruckende Serie von Versuchen, erstklassige Analysen und praxisnahe Schlussfolgerungen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Arbeiten von Dr. Stephanie Pasing (Wien), die verschiedene Themen rund um den Besamungseinsatz von Hengsten erforschte, und Dr. Julia Metzger (Hannover) mit einer wertvollen Arbeit zur Genomforschung beim Pferd.

 

Vordere Reihe (v.l.) die Preisträger der Kategorie Disserationen: Patricia Graf, Julia Metzger, Stephanie Pasing. Hintere Reihe die Sponsoren und GWP-Vertreter: Ulrike Seim (R+V/VTV), Siegmund Friedrich (FN-Verlag), Uta König v. Borstel (GWP-Vorstand).

 

Bei den Masterarbeiten siegte die aus Nienburg stammende Heinke Heise. In Zusammenarbeit mit der Bundesvereinigung der Berufsreiter und der Betriebsberatung Uwe Karo untersuchte sie „Unternehmerisches Handeln in Pferdebetrieben“, ein wichtiges aber bisher noch wenig erforschtes Thema. Heinke Heise kam zu Ergebnissen, die für die Leiter von Pferdebetrieben sehr wertvoll sein dürften. Geschrieben wurde die Arbeit an der Georg-August-Universität in Göttingen. Auf den zweiten und dritten Platz kamen Arbeiten von der Justus-Liebig-Universität Gießen. Anja Zier (zweiter Platz) und Katharina Claudi (dritter Platz) untersuchten Bewegungsaktivitäten sowie das Verhalten von Pferden bei der Raufutteraufnahme im Bewegungsstall.

 

Die Preisträgerinnen der Kategorie Masterarbeiten mit Vertretern der Sponsoren und des GWP-Vorstandes

 

Eine ebenfalls bemerkenswerte Arbeit war siegreich in der Kategorie Bachelor. Im Team erarbeiteten Isabel Adams, Anna-Lena Arnold, Pia Bünten und Stephanie Ziegler die „1. Nürtinger Marktstudie Pferd und Reiter Deutschland 2012“. Auf fast 400 Seiten untersuchten sie, wie der Pferdesportler aussieht und wie Pferdebetriebe sowie Handel und Industrie rund ums Pferd strukturiert sind. Erstellt wurde diese Arbeit an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen. Auch die Plätze zwei und drei gingen nach Nürtingen. Themen waren „Untersuchungen verschiedener Bodenbeläge in der Pferdehaltung“ (Michelle Protzen, 2. Platz) sowie „Leistungsdiagnostische Untersuchungen von Westernpferden“ (Andrea Stofer, 3.Platz).

 

Zusammenfassungen aller zum GWP Förderpreis 2014 eingereichten Arbeiten finden Sie hier

 

Die Preisträgerinnen der Kategorie Bachelorarbeiten mit Vertretern der Sponsoren und des GWP-Vorstandes

 

Für die prämierten Arbeiten gab es Geldpreise in einer Gesamthöhe von 3000 Euro sowie wertvolle Sachpreise. Ermöglicht wurde dies durch die Unterstützung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, des FN-Verlags sowie der Firmen R+V/VTV, Derby Spezialfutter und HIT Aktivstall

 

 

 

 

 

 

GWP-Förderpreise 2013

 

 

               Mit freundlicher Unterstützung der R+V und Derby

 

 

 

 

 

Dr. Vivian Gabor wird für beste Dissertation geehrt

Münster (fn-press). Der GWP-Förderpreis 2013 ist im Rahmen der Jahrestagungen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) in Münster verliehen worden. Die Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft um das Pferd (GWP) hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Forschung um das Pferd zu fördern und den Wissenstransfer von der Wissenschaft in die Praxis zu unterstützen. Geehrt wurden in Münster die drei besten Dissertationen, Master- und Bachelorarbeiten, wobei die drei Gewinner der verschiedenen Kategorien die Ergebnisse ihrer Arbeiten auch kurz vorstellten. „Wir waren in diesem Jahr besonders beeindruckt vom hohen fachlichen Niveau der Arbeiten“, sagte Dr. Ludwig Christmann, der stellvertretende Vorsitzende der GWP und einer der drei Juroren.

        

Bild: GWP-Preisverleihung 2013

 

 

Der erste Preis für die beste Dissertation ging an Dr. Vivian Gabor (Greene) von der Georg-August Universität Göttingen. Thema der Arbeit ist „Untersuchungen zu höheren kognitiven Leistungen beim Pferd (Equus Caballus)“. Bei der Ehrung in Münster präsentierte sie den Mitgliedern des FN-Beirats Zucht ihre Ergebnisse. Den zweiten Platz belegte Dr. Hanna Redell (Bienenbüttel). Ihre Arbeit beschäftigt sich mit „Variationen im Auslaufmanagement von Sportpferden in Einzelhaltung: Beurteilung der Auswirkungen auf die Tiergerechtheit an Hand des Tierverhaltens und der Stressbelastung“. Auf den dritten Platz kam Dr. Lea Brinkmann (Göttingen) für ihre Arbeit „Adaptation strategies of Shetland ponies (Equus ferus caballus) to seasonal changes in climatic conditions and food availability“. Dr. Hanna Redell und Dr. Lea Brinkmann haben wie die Erstplatzierte ebenfalls an der Universität Göttingen promoviert.

In der zweiten Kategorie der Master- beziehungsweise Diplomarbeiten gewann Martin Bachmann (Salzatal/Trebitz) mit seinen „Untersuchungen zum Einsatz von IceQube- und ALT-Pedometern zur Überwachung von Stuten und Kühen im präpartalen Zeitraum“. Er schrieb seine Arbeit an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Platz zwei ging an Maria Näther (Göttingen) von der Universität Göttingen. Ihre Arbeit trägt den Titel „Risikomanagement in Pferdebetrieben“. Die drittplatzierte Katharina Höh, ebenfalls aus Göttingen, untersuchte die „Beziehung von Osteochondrosis Dissecans (OCD)-Befunden beim Jungpferd und späteren Ergebnissen im Turniersport“.

Für die beste Bachelorarbeit ging der erste Preis an Claudia Nordhoff (Emsdetten) von der Hochschule Osnabrück. Sie präsentierte in Münster ihre Ergebnisse zum Thema „Ansätze zu Unterhautfettdickenmessung bei Warmblut-Reitpferden zur Konditionsbeurteilung“. Platz zwei in der Kategorie Bachelorarbeiten ging an Aileen Orgis (Rostock). Sie schrieb an der Universität Rostock über „Untersuchungen zum Verzehrverhalten von Pferden im Stall und auf der Weide“. Nora Köhne aus Osnabrück belegte mit ihrer Arbeit zum Thema „Auswirkungen des Fremdblutanteils in den Zuchtleistungsprüfungen des Deutschen Reitponys“ den dritten Platz.

Die Preisträger wurden nicht nur geehrt, sondern erhielten auch Geldpreise in Höhe von insgesamt 3.000 Euro. Derby Spezialfutter sowie die R+V Versicherungen unterstützen den GWP-Förderpreis finanziell, die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) und der FNverlag mit Gutscheinen zum Besuch der DKB-Bundeschampionate und Buchpräsenten für die Preisträger.       

 

evb

 

Zusammenfassungen der eingereichten und prämierten Arbeiten finden Sie hier.            

 

 

 

 

GWP-Förderpreise 2012

 

 

                    mit freundlicher Unterstützung der R+V und Derby 

 

 

 

 

Kati Schöpke wird für beste Dissertation geehrt

 

Weimar (GWP/fn-press). Der GWP-Förderpreis 2012 ist im Rahmen der FN-Tagungen in Weimar verliehen worden. Die Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft um das Pferd (GWP) hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Forschung um das Pferd zu fördern und den Wissenstransfer von der Wissenschaft in die Praxis zu unterstützen. Geehrt wurden in Weimar die drei besten Dissertationen, Master- und Bachelorarbeiten, wobei die drei Gewinner der verschiedenen Kategorien die Ergebnisse ihrer Arbeiten auch kurz vorstellten. „Wir freuen uns, ein Vermittler zwischen Wisschenschaft und Praxis zu sein und ein Mittel dazu ist die Vergabe des Förderpreises“, erklärte der Vorsitzende der GWP, Dr. Hanfried Haring (Warendorf).

von links: Dr. Frank Offeney (RuV Versicherungen), Dr.Hanfried Haring (Vorsitzender der GWP), die Preisträger Jana Göing, Aline Gülden, Lisa Hoppe, Dr.Felix Garlipp, Dr. Günter Hommerich (RuV Versicherungen), die Preisträger Dr.Carina Nadja Krumbiegel, Katja Sophie Edelmann, Stephanie Witten, Dr. Kati Schöpke, Luisa v. Allwörden.

 

Der erste Preis für die beste Dissertation, der mit 750,- Euro dotiert ist, ging an Kati Schöpke von der Universität Halle-Wittenberg. Thema ihrer Arbeit ist „Entwicklung einer Zuchtwertschätzung für das deutsche Sportpferd“. Auf Platz zwei kam Felix Garlipp von der Universität Göttingen. Er schrieb seine Dissertation zum Thema „Evaluierung verschiedener prozesstechnischer Handlungsoptionen zur Reduktion luftgetragener Partikel beim Einsatz von Einstreumaterialien und der Vorlage von Rau- und Kraftfuttermitteln in der Pferdehaltung“. Geehrt für die drittbeste Dissertation wurde Carina Nadja Krumbiegel, die an der Universität München eine Arbeit aus dem Bereich Fütterung erstellte. Das Thema hieß: „Studie zum Protein- und Aminosäurenbedarf bei Warmblutfohlen“.  Die Untersuchungen dafür wurden im Haupt-und Landgestüt Marbach durchgeführt.

 

In der zweiten Kategorie der Master- beziehungsweise Diplomarbeiten gewann Aline Gülden. Sie untersuchte in ihrer Arbeit, die sie an der Universität Göttingen schrieb, das Verhalten von Pferden in Gruppenhaltung an Kraftfutterstationen. Dabei ging es um das Fütterungsmanagement und den Einfluss von Austreibhilfen auf das Verhalten der Pferde. Untersucht wurde, warum es an Fütterungsstationen zu langen Warte- und Parkzeiten der Pferde kommt. Platz zwei ging an Lisa Hoppe von der Hochschule Osnabrück. Sie schreib eine Arbeit zum Thema „Bodenaufbau und Pflege von Longierhallen“. Für den dritten Platz und ihre Masterarbeit zum Thema Reitpferdesättel wurde Jana Göing geehrt. Sie studiert an der Universität Göttingen und ihr Thema lautete „Vergleichende Analyse der Passform von Reitpferdesätteln anhand eines thermographischen und eines konventionellen Verfahrens“.

 

Die Siegerinnen des GWP Förderpreises 2012: Aline Gülden,  Katja Sophie Edelmann, und Dr. Kati Schöpke, eingerahmt von Dr. Frank Offeney (RuV Versicherungen), Dr.Hanfried Haring (Vorsitzender der GWP) und Dr. Günter Hommerich (RuV Versicherungen)

 

Für die beste Bachelorarbeit ging der erste Preis an Katrin Sophie Edelmann aus Rostock. Sie machte eine „Feldstudie zum Energiebedarf zur Energieaufnahme von Warmbluthengsten im Jugendtraining“. Dabei arbeitete sie eng mit dem Landgestüt Redefin zusammen. Platz zwei ging an Luisa von Allwörden von der Universität Göttingen. Sie stellte in ihrer Bachelorarbeit die Frage: „Die traditionelle Pferdezucht auf landwirtschaftlichen Familienbetrieben in Niedersachsen – ein Auslaufmodell?“ Der dritte Platz kam aus dem Bereich Fütterung und wurde von Stephanie Witten aus Rostock geschrieben. Das Thema hieß „Untersuchungen zum Aminosäurenmuster in der Proteinfraktion der Milch von Stuten in einer mittleren, späten und sehr späten Laktationsperiode“.

 

Die Preisträger erhielten neben der Ehrung Geld- und Sachpreise. Derby Spezialfutter sowie die R+V Versicherungen unterstützen den GWP – Förderpreis finanziell, die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) und der FNverlag mit Gutscheinen zum Besuch der DKB-Bundeschampionate und Buchpräsenten für die Preisträger.                                                                                                                                   evb/lc

 

Zusammenfassungen der ausgezeichneten wie auch weiterer Arbeiten finden Sie hier.

 

 

GWP-Förderpreis 2011

 

Der GWP-Förderpreis 2011, der im Rahmen der Göttinger Pferdetage vergeben wurde, geht an Lisa Schmidt aus Visselhövede. Sie wurde ausgezeichnet für Ihre an der Georg-August-Universität Göttingen geschriebene Masterarbeit „Untersuchung zur Bedeutung hannoverscher Stutenstämme mittels quantitativ-genetischer Modelle“. Darin konnte sie u.a. nachweisen, dass es für die Weitergabe der Springveranlagung einen speziellen Effekt der Mutterlinie gibt, die auf der mitochondrialen Vererbung beruht. Ulrike Seim und Jens Lyke als Vertreter der beiden Sponsoren R+V Versicherungen und Derby Pferdefutter übergaben Lisa Schmidt, die mittlerweile im VIT Verden arbeitet, einen Scheck in Höhe von 1000,- €.

 

 

 

 

Der zweite Platz ging an eine Arbeit aus der Pferdefütterung. Sandra Hacke aus Hagenow, die ihre akademische Laufbahn als Doktorandin in Dummerstorf fortsetzt, hatte an der Universität Rostock zu dem Thema „Untersuchungen zu Effekten gestaffelter Gaben an NaCl auf den postprandialen Säure-, Basen- und Mineralstoffhaushalt von Sportpferden“ gearbeitet.

Für die drittbeste Arbeit wurde Stephanie Pasing aus Hilden ausgezeichnet, die nun ebenfalls promoviert und zwar am Graf-Lehndorff-Institut in Neustadt. Ihre Masterarbeit mit dem Titel „Analyse des Status quo und Ansätze zur Verbesserung der Interieurbeurteilung Deutscher Pferdezuchten“ hatte sie an der Georg-August-Universität in Göttingen angefertigt.

Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) und der FN-Verlag unterstützten den GWP-Förderpreis mit Gutscheinen zum Besuch der Bundeschampionate und Buchpräsenten für alle drei Preisträger.

Das Kürzel GWP steht für „Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft um das Pferd“, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Forschung um das Pferd zu fördern und den Wissenstransfer von der Wissenschaft in die Praxis zu unterstützen.

Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft um das Pferd e.V.